CELLIKATESSEN

Still' Deinen Appetit auf Musik!

21.-25. September 2016

Es war ein Ohrenschmaus. Dankeschön!



Mit einem fulminanten Auftritt vor den rund 800 Gästen der Langen Tafel verabschiedete sich VivaCello für 2016 klangmächtig von Liestal. Es waren fünf intensive, inspirierende und bereichernde Tage mit erfüllender Musik. Wir danken dem künstlerischen Leiter Nicolas Altstaedt für das vielfältige Programm und die grossartigen Künstler, die er Liestal beschert hat. Wir danken den fast 50 Musikerinnen und Musikern für ihr Engagement und die wundervollen Erlebnisse und Begegnungen auf und neben der Bühne.
Wir danken den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt sowie der Stadt Liestal mit ihrem Präsidenten Lukas Ott für ihre substanzielle finanzielle Unterstützung und Begeisterung für VivaCello. Wir danken unseren Sponsoren, privaten Gönnern und Partnern für ihre grosszügige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.
Vor allem aber danken wir an dieser Stelle unserem Publikum. Für Sie haben wir VivaCello wiederbelebt. Gemeinsam mit Ihnen konnten wir die vielen musikalischen Höhepunkte geniessen. Ihre Begeisterung hat VivaCello zu einem Fest der ganzen Stadt Liestal gemacht.


Auf Wiederhören!

Liebe Musikfreunde, liebe Fans von VivaCello,

«If music be the food of love, play on!» sagte einst William Shakespeare, dessen 400. Geburtstag wir dieses Jahr feiern. Laurence Dreyfus und sein Gambenensemble Phantasm werden unter anderem mit Musik aus der Zeit des grossen Dichters diesen Ausspruch in Liestal für eine Woche wahrhaft werden lassen.

Wenn wir von Liebe sprechen, kann es sich bei einem Violoncellofestival natürlich nicht nur um ein Instrument drehen. Wir haben die beiden kleineren Schwestern und ihre wunderbaren Vertreter/innen Vilde Frang und Lawrence Power eingeladen und werden neben den grossen Werken von Wolfgang Amadé Mozart und Johannes Brahms auch die Musik Sándor Veress’ entdecken, des ungarischen Komponisten, der in der Schweiz seine zweite Heimat gefunden hatte.

In den letzten 300 Jahren hat das Violoncello von Antonio Vivaldi und Joseph Haydn bis zu Pierre Boulez, dem Sizilianer Giovanni Sollima und dem chinesischen Komponisten Tan Dun viele Liebhaber gewonnen. Bei letzterem wird sein Auftritt von fünf Schlagzeugern zelebriert und bei Mauricio Kagel finden wir uns auf dem Sportplatz wieder.

Für eine weitere Figur des 20. Jahrhunderts erlangte das Violoncello eine geradezu existenzielle Bedeutung: Federico Fellini hatte eine solche Ehrfurcht vor seinem eigenen Drehbuch «Die Reise des Giuseppe Mastorna» – eines Cellisten, der nach einer Notladung mit dem Flugzeug nicht mehr weiss, ob er noch in der Welt oder bereits im Jenseits unterwegs ist – dass es selbst nach jahrzehntelangem Ringen nie zu einem Film kam.

Mit dem Komponisten und Improvisationskünstler Hauschka gehen wir der Frage nach, wie die Musik dazu wohl geklungen hätte und erleben diesen Ausflug in die Filmgeschichte am idealen Standort: im Kino.


Es freut sich auf Sie,
Ihr Nicolas Altstaedt

Musik

Monika Leskovar und Giovanni Sollima spielen "The Family Tree"

Ticketverkauf

www.ticketino.com

Buchinsel, Rathausstrasse 8, Liestal
Die Post, Filialen mit Ticketverkauf

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Viva Min C

Der morgendliche Musik-Boost für Ausgeschlafene! Genau so lange wie der Genuss einer grossen Tasse Tee, eines Latte Macchiato oder eines Glases frischen Orangensaft.

Viva Gusto

Appetithappen und aufregender Zwischengang – für einmal musikalisch – stimmt Geist und Magen auf die Köstlichkeiten der Liestaler Restaurants ein.

Viva Happy

Konzerte zur Happy Hour lassen Menschen zusammenkommen, um Akteure und Werke kennen zu lernen. In der vorabendlichen Gelöstheit erwacht die Vorfreude auf das Abendkonzert.

Viva Sound

Grosse Klänge und bedeutende Akteure: Hier tauchen Zuhörer in die Fülle der Best-off Klassik und entdecken unbekannte Meisterwerke. Einfach Weltklasse.

Viva Edu

Was machen Musiker tagsüber und wie arbeiten sie? Der besondere Schulterblick in die Werkstatt grosser Musikerinnen und Musiker für die Schüler und Schülerinnen Liestals.

Viva Late

Reisen an der Grenze von Traumwelten eröffnen die Spätkonzerte in intimem Rahmen. Ob auf Barhockern oder Kinosesseln, selten sind Musiker so unmittelbar zu hören und zu sehen wie hier.